Controlling

Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten!

Unter Controlling versteht man den Prozess der Erhebung von qualitativen und quanititativen Unternehmensdaten, deren Analyse sowie die Ableitung von Handlungsfolgen zur Steuerung des Unternehmens auf eine geplante Zielgröße. Im klassischen Sinne erfolgt dies in einem Produktions- oder Dienstleistungsunternehmen und bezieht sich meist auf die Erbringung der Kernleistung, somit der Produktion der Güter und Dienstleistungen. Auch wird meist auf die Erhebung finanzwirtschaftlicher Daten abgezielt (z.B. Kosten- und Leistungsrechnung). Die Disziplin hat sich jedoch im Laufe der Jahrzehnte immer weiter verfeinert; heute gibt es Produktions-, Personal-, Logistik- und Finanzcontolling und noch vieles mehr - dabei werden auch immer mehr qualitative Werte parametrisiert, einberechnet und zielgeplant (z.B. Ausbildungsstand, Marktpositionierung).

Die Kerngrundlage des Controllings bleibt die Kosten- und Leistungsrechnung. Dabei muss sich der Aufbau und die Struktur am Unternehmen und deren Informationsbedürfnissen orientieren. Das erfordert einen Erhebungs- und Strukturierungsprozess, den ein externer Berater oft mit einem neutralen Blick besser bewerten kann. Diese Strukturen müssen dann im Unternehmen integriert werden, meist mit Hilfe von Software (oft eine simple Erweiterung bestehender Buchhaltungs- oder ERP-System). Je nach Zielsetzung der Fragestellung ergeben sich aus der Kombination der erhobenen Daten (z.B. aus Kostenstellen und -trägern) erhebliche Kenntnisse über die Effizienz von Waren- und Personaleinsatz, den Erfolg von Produkten und Projekten sowie dem Einsatz von gebundenem Kapital. Die Darstellung der Ergebnisse (z.B. in Kennzahlen) sowie die Ableitung von Maßnahmen zur Optimierung ist eine weitere Komponente des Beratungseinsatzes, gepaart mit der Übernahme von Verantwortung bei der Begleitung des Änderungsprozesses sowie der Folgeüberwachung der Durchsetzung.